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Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz bei der Eistobelbrücke

 

Steigstrecke: 480 m auf 50% der Gesamtstrecke
Dauer: 3 bis 7 Stunden, je nach Kondition

Wir beginnen die Tour auf dem Parkplatz bei der Eistobelbrücke.

Gleich auf der Brücke halten wir an und ich gebe Ihnen einen Überblick über unsere Tour.

 

Blick von der Eistobelbrücke in den Eistobel
Blick von der Eistobelbrücke in den Eistobel

 

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Vor Hohenegg
vor Hohenegg

Am Ortsende von Riedholz beginnt der Aufstieg. Nach 30 bis 45 Minuten erreichen wir Hohenegg. Vom Parkplatz bis hier her sind Sie 200 m aufgestiegen.

 

 

 

Von Hohenegg marschieren wir weiter entlang der Südhänge der zwei Kugeln. Knapp unterhalb der Iberger Kugel steigen wir ab und erreichen den Waldrand oberhalb von Oberried. Hier werden wir uns am Wegrand niederlassen.

Dabei erfahren Sie die Dramatik der Vorgänge, die den Eistobel geschaffen haben.

Bis hier her haben wir etwas mehr als 300 Höhenmeter überwunden und ein Drittel des Wegs.

Ober- und Unterried vom Rastplatz aus gesehen
Ober- und Unterried vom Rastplatz aus gesehen

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Auf dem Weg zum Schüttentobel
Auf dem Weg zum Schüttentobel

Wir verlassen den Rastplatz und steigen ab in das Tal des Schüttentobelbachs. Nach einer Weile erreichen Sie den Waldrand. Hier geht es in den Schüttentobel hinab.

Das ist die Schlüsselstelle, ich zeige Ihnen, was da los war.

Der Schüttentobelbach mündet oberhalb einer Sägemühle in die Obere Argen, wir haben nun den Eistobel erreicht. Vom Rastplatz bis hier sind wir 260 m abgestiegen.

Hangentlastungskluft
Hangentlastungskluft

Zwischen dem Sägewerk und einem weiter tobelabwärts gelegenen E-Werk ist die Obere Argen aufgestaut und bildet mehrfach idyllische Tümpel. Links sehen Sie eine Kluft in der Wand.

Ich erkläre Ihnen, wie die Kluft entstanden ist.

Feinsedimente
Feinsedimente

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Nach dem E-Werk wird die Obere Argen in ihr natürliches Bett entlassen und bildet einen Wasserfall.

Seltsame Hohlräume zeige ich Ihnen.

Wasserfall

Nagelfluhschwellen
Nagelfluhschwellen

Die Nagelfluh verwittert hier in Schwellen, die Argen bildet sie nach.

Die Kiesel erzählen mir, woher sie stammen. Sie erfahren es von mir.

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Die Argen passiert eine Engstelle, den Zwinger. Dahinter befindet sich ein weiterer Wasserfall.

Ich zeige Ihnen die besten Stellen zum fotografieren.

Nach kurzer Wegstrecke kommen wir an den Wasserfall, der ganz oben zu sehen ist.

Hier halte ich die Fragestunde ab: Sie stellen mir Fragen zur Geologie und ich erkläre Ihnen alles. Spätestens hier werden Sie überaus interessante Informationen zum Klima bekommen.


Kühe auf der Weide

Allmählich weitet sich das Tal, wir erreichen den Aufstieg zum Parkplatz.

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Fast am Ende der Tour, kurz vor dem Aufstieg zum Parkplatz bei der Brücke kommen wir an eine Stelle, an der ein Kohleband zu sehen ist. Hierbei handelt es sich um tertiäre Nagelfluh mit synsedimentär eingelagerter Kohle.

 

Kolhleseife

Kohleseife Ausschnitt:
Kohleseife - Ausschnitt
Das schwarze Kohleband ist gut zu sehen.

Wir steigen weitere steil bergan und erreichen den Parkplatz.

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Am 9.9.2001 war Hannes Brühl von der Lokalredaktion Ravensburg von Radio7 mit mir im Eistobel. Hier ist das Interview (mpg-Datei, 556kB).
Die im Interview gemachte Angabe, daß ich Führungen für Gehörlose mache, stimmt nicht mehr. Mangels Nachfrage habe ich das Angebot zurückgenommen.

 

Sie können nicht nur eine geführte Wanderung erleben, ich zeige Ihnen auch die geologischen und klimatischen Zusammenhänge, das Zusammenspiel von Temperatur, Wasser und Untergrund. Sie werden Erkenntnisse erhalten, die Sie sich bis dahin nicht vorstellen konnten und den Eistobel mit anderen Augen sehen.

Vor allem diejenigen, die sich mit dem heutigen Klima näher befassen, werden interessante Informationen erhalten. Zudem kann es passieren, daß ich eine abenteuerliche Wegführung wähle.

Buchen Sie Ihre Wanderung bei mir, Sie werden sehr viel mehr von Ihrer Wanderung haben als die, sie sich sonst noch im Eistobel befinden.

 

Bis 10 Personen 100 Euro, jede weitere Person 10 Euro
Bestellung: Anfrage - Bezahlung am Ende der Wanderung.

Bei Buchung einer Wanderung anerkennen Sie meine AGB.

 

 

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Noch ein Tipp:
Schauen Sie in die Adelegg, buchen Sie eine Tour (vom Eschacher Weiher nach Blockwiesen oder von Kreuzthal zum Schwarzen Grat) mit mir dort.
Die Adelegg ist viel interessanter als der Eistobel! Sie hat nicht nur einen, sondern mehr als 100 Tobel, auf dem höchsten Punkt ist ein Aussichtsturm, es bieten sich viele Ausblicke, auf der Wenger Eck Alm gibt es eine Auswahl an leckeren Speisen.

 

Weitere Fotos vom Eistobel

 

Besucher seit 14.10.2001

 

Datei erstellt von Holger Reuchlin am 18.04.2001 zuletzt geändert am 29.01.2008

 

 

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